Dienstag, 24. März 2009

Pizzabrot mit Petersilienpesto

Petersilienpesto:
1 Bund Petersilie
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Petersilie blanchieren, d.h. ein paar Sekunden in kochendes Wasser halten, und danach in Eiswasser tauchen. Ausdrücken, kleinhacken und zusammen mit dem Knoblauch in einem Mörser oder Mixer zu einer Paste verarbeiten. Dann soviel Olivenöl unterrühren bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Pizzabrot:
ca. 300g Mehl
(Welches Mehl benutzt wird hängt vom persönlichen Geschmack ab, ich habe gute Erfahrung mit normalem Weizenmehl, mit einer Mischung aus normalem Weizenmehl und Vollkornweizenmehl und mit Dinkelmehl, sowie mit einer Mischung aus Dinkelvollkornmehl und Weizen/Dinkelmehl gemacht)
ca. 1/8l lauwarmes Wasser (Damit die Hefebakterien arbeiten können darf das Wasser nicht zu heiß sein, ideal wäre eine Temperatur von 40Grad, wer kein Thermometer besitzt, so wie ich, hält seine Hand ins Wasser und schätzt die Temperatur ab)
Hefe (entweder eine Packung Trockenhefe oder ein halber Würfel frische Hefe)
2 El Olivenöl
1/2 Tl Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben und entweder eine Mulde bilden um darin die frische Hefe mit etwas Wasser anzurühren, oder einfach die Trockenhefe sowie alle anderen Zutaten dazugeben.
Mit Knethaken oder von Hand durchkneten dabei das Wasser nach und nach unterrühren. Es sollte ein elastischer leicht klebriger Teig entstehen. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort (ich mach es oft im kurz auf 50Grad vorgeheiztem Backofen) für eine halbe Stunde bis Stunde stehen lassen.

Für die Sauce:
300g passierte Tomaten
eine kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 El Oregano
1 El Kapern
Salz

Die kleingehackte Zwiebel kurz in Öl anschwitzen, mit den passierten Tomaten ablöschen, kleingehackten Knoblauch und Oregano hinzugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Die Sauce vom Herd nehmen, Kapern unterrühren und mit Salz abschmecken.

Den Hefeteig zu einer pizzigen Form ausrollen, mit der Sauce bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 200Grad ca 20-25 Minuten backen.
Dann das Pizzabrot auf einen Teller schieben und mit dem Petersilienpesto beträufeln. Zuletzt mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Montag, 23. März 2009

Gedämpftes Gemüse mit Ingwer-Petersilien-Sauce

Damit Gemüse lecker schmeckt sollte es möglichst frisch und von guter Qualität sein. Aber auch auf die Zubereitung kommt es an: wird es schonend gedämpft schmeckt es intensiver. Ich dämpfe Gemüse immer in einem Spaghetti-Topf, das ist ein großer Topf mit integriertem und herausnehmbarem Sieb. Das Gemüse kommt in das Sieb und in den Boden fülle ich 2cm hoch Wasser. Dann wird der Topf mit dem Deckel verschlossen und das Wasser zum kochen gebracht.Da jedes Gemüse eine andere Garzeit hat, gebe ich die einzelnen Sorten zu unterschiedlichen Zeiten in den Topf. Als erstes kommen also die Kartoffeln, 3 Minuten danach die Möhren und ca. 5-10 Minuten vor Garende kommt der Brokkoli dazu. Jedesmal wenn ich Gemüse hinzufüge, salze ich es, wobei die Kartoffeln am meisten Salz vertragen. Wann die Kartoffeln gar sind hängt hauptsächlich von Sorte und Größe der Kartoffeln ab. Ich habe vorwiegend festkochende Kartoffeln der Sorte Rosara verwendet und sie in möglichst gleich großen Stücken in ca. 25 Minuten gegart. (man sollte zwischendurch immer mal wieder die Kartoffeln anstechen um erstens zu sehen ob sie schon gar sind, und zweitens zu lernen wie der Garprozess voranschreitet).

Die Sauce besteht aus:
250ml Hafercuisine (alternativ Sojasahne)
50ml Wasser
1 fein gehackte kleine Zwiebel
1 fein gehackte Knoblauchzehe
ca. 2cm Ingwer, geschält und in möglichst kleine Würfel geschnitten
ca. 3 El gehackte Petersilie
zum Abschmecken: Salz, Pfeffer und Zitronensaft

Die Zwiebeln werden in etwas Öl glasig angeschwitzt, dann kommt für eine Minute der Knoblauch und der Ingwer dazu. Das ganze wird mit dem Wasser abgelöscht. Dann wird die Sahne hinzugegeben und alles einmal aufgekocht. Die Sauce wird in ein hohes Gefäß umgefüllt und mit dem Pürrierstab gemixt. Dann wird sie wieder zurück in den Topf gefüllt, nocheinmal aufgekocht, vom Herd genommen und die Petersilie untergerührt. Zuletzt wird sie mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abgeschmeckt.

Sonntag, 15. März 2009

Fruchtjoghurt-Sahne-Dessert

250g Fruchtsojajoghurt
300g aufschlagbare Sojasahne
ca. 50ml Johannisbeersaft
1/2 Tl AgarAgar
1 Pck. Sahnesteif

Den Johannisbeersaft zusammen mit dem AgarAger in einem kleinen Topf erhitzen und 2 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Sahne zusammen mit dem Sahnesteif aufschlagen. Den Joghurt in einer Schüssel glatt rühren und den Johannisbeersaft dazugeben. Die Sahne unterheben und die Creme in Dessergläser füllen. Für mindestens eine 1/2 Stunde kalt stellen.

Semmelknödel mit Blaukraut und dunkler Sauce

Heute habe ich wieder einmal bemerkt, wie wenig ich manchmal auf Mengenangaben achte. Wenn ich Semmelknödel koche, dann schätze ich die Mengen der Zutaten nur ab. Folgendes braucht man dafür: altbackene Semmeln, Sojamilch, Petersilie, Sojamehl (oder ein anderer Eiersatz, ich habe es sogar schon mit Apfelmus gemacht), Salz und Pfeffer. Die alten Semmeln werden in Würfel oder dünne Scheiben geschnitten und mit heißer Milch übergossen. Es muss soviel Milch sein, dass später ein feuchter Knödelteig entsteht aber nicht soviel, dass alles zu einem Brei wird. Lieber nimmt man am Anfang etwas weniger Milch und erhöht die Menge, wenn der Teig noch etwas zu trocken ist. Das Semmel-Brot-Gemisch lässt man jetzt einige Minuten abgedeckt stehen, damit alles schön durchweicht. Dann gibt man die kleingeschnittene Petersilie, zwei Esslöffel Sojamehl, Salz und Pfeffer dazu und knetet die Semmeln richtig durch. Dabei sollte ein feuchter Teig entstehen. Wichtig ist, dass der Teig gut zusammenhält, er muss also feucht genug und auch gut genug geknetet sein. Aber gleichzeitig muss er auch noch eine gewisse Struktur haben, es sollte also kein Brei entstehen.
Wenn der Teig fertig ist kann man daraus mit feuchten Händen (dann klebt es nicht so) Knödel formen. Diese werden in kochendes, gesalzenes Wasser gelegt und müssen ca. 25 Minuten ziehen, d.h. bei niedrigster Temperatur einfach im Wasser stehen lassen. Dann werden die Knödel abgeseiht und gegessen. Bei mir gibts dazu immer Rotkraut und eine dunkle Sauce (das Rezept dafür veröffentliche ich ein andermal). Am besten macht man von den Semmelknödel dreimal soviel wie man essen kann, dann gibts am nächsten Tag nochmal welche. Dafür werden die Knödel in dicke Streifen geschnitten und in Öl knusprig angebraten.

Samstag, 14. März 2009

Döner

Manchmal tuts auch Fastfood. Das Fleisch besteht aus den vorgewürzten Tofustreifen vom Plus, vermischt mit in Streifen geschnittenen und scharf angebratenen Austernpilzen. Die Sauce ist glatt gerührter Sojajoghurt mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Knoblauch. Ausserdem wurde das Fladenbrot noch mit Eisbergsalat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Cayennepfeffer gefüllt. Fülltechnik: Als erstes Salat, dann Sauce, dann Fleisch, dann wieder Sauce, dann Salat, dann Fleisch und zuletzt wieder Sauce. Alles gut festdrücken, damit es schön kompakt wird und nicht lose in der Gegend rumfliegt.

Mittwoch, 11. März 2009

Kirschkuchen

Das folgende Rezept ist nicht von mir, aber ich bin mir sicher, der Urheber hat nichts dagegen wenn ich es hier veröffentliche. Außerdem ist es das beste Kirschkuchenrezept das ich seit langem probiert habe. Echt lecker.

125 g Margarine
125 g Zucker
2-3 EL Sojamehl
etwas Salz
ein Spritzer Zitronensaft
200 g Weizenmehl
1 Päckchen Backpulver
ca. 150 ml Sojamilch

ca. 750 g Kirschen

Puderzucker

Zutaten vermischen und Sojamilch hinzufügen bis der Teig schwer vom Rührgerät fällt, in runde Backform geben und glatt streichen. Obst leicht in den Teig drücken.
Bei 185° ca. 45 Minuten backe

Das ganze soll auch mit Äpfeln gehen,was ich mir auch sehr gut vorstellen kann. Ich habs allerdings noch nicht ausprobiert. Wer es testen möchte: einfach die Kirschen durch die gleiche Menge Äpfel ersetzen.

Pizza

Für diese Pizza habe ich einen "Käse" "erfunden": etwas Sojajoghurt mit Hefeflocken, Sojasahne oder Hafercuisine und Salz verrühren. Schmeckt je nach Hefeflockenmenge dezent bis aufdringlich. Ich mag ersteres lieber. Auf meine Pizza kommen außerdem: getrocknete Tomaten, frische Tomaten, pasteurisierte Tomaten, Knoblauch, Oregano, Oliven, Pilze, Basilikum, Artischocken, Salz, frische grüne Pfefferkörner und Kapern. Und wenn sie fertig gebacken ist kommt noch Pfeffer aus der Mühle und ein wenig Olivenöl obendrauf.